Storkow

Allgemein :

Wir widmen uns mit einer großen Modelleisenbahn und einem kleinen Museum der 100jährigen
Eisenbahngeschichte unserer Region in Beeskow, Storkow und Königs Wusterhausen.

Historische Angaben :

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Kurzinformationen zum Bahnhof Storkow :

Für die Lokwasserversorgung bestanden Wassertürme in Storkow und Beeskow. Der Traktionswandel machte
sie überflüssig. Der Wasserturm in Storkow wurde 1990 abgerissen. „Von ehemals 2 Wasserkranen ist jetzt noch einer mit Anschluss an das städtische Wassernetz vorhanden“.
In den Empfangsgebäuden Beeskow und Storkow waren im Erdgeschoss „Wartesäle I. u. II. sowie III. Klasse, Schenkraum“, drei Diensträume und eine „Eintrittshalle“ vorgesehen. Für den „Stationsvorstand“ gab es im „Stockwerk“ eine Wohnung mit Küche und im Dachgeschoss Bodenraum und Dachkammer. Der Bahnhofswirt musste sich mit einer Stube, zwei Kammern und Küche im Dachgeschoss des einstöckigen Anbaus begnügen.
Die Entwurfszeichnung für den Bahnhof Storkow vom 30. März 1887 trägt in Klammern den
Vermerk „Spiegelbild für Beeskow“.
Außerdem gab es in der Folgezeit, wie bei vielen Bahnhofsgebäuden au der Strecke, Um- und Anbauten. Die technische Entwicklung, besonders die der Sicherungstechnik machte viele dieser Baumaßnahmen erforderlich. Anbauten in Richtung Bahnsteig waren u.a. im Verlauf notwendig auf dem Bahnhof Storkow für den Einbau eines Kurbelwerkes Bauform Jüdel am 1. April 1927.
Die Kanalbrücke bei Storkow, die im April 1930 einen neuen Fachwerkträger als Überbau erhalten hatte, wurde ein Opfer der Zerstörungswut. Kurz vor Kriegsende ist der Überbau nach der Sprengung in den Kanal gestürzt und wurde noch 1945 gehoben, instand gebracht und wieder eingesetzt.