Bahnstrecke KW / Beeskow

Geschichte der Bahnstrecke von Königs Wusterhausen nach Beeskow

Die Konzession für den Abschnitt Beeskow – Königs Wusterhausen wurde  am 3. Juli 1896 erteilt. Planungen dazu erfolgten bereits vorher.
Die Vorbereitungen zum Bahnbau waren in vollen Gange, aber auf der vorgesehenen Trasse war von einem Baubeginn nichts zu sehen.
Auf entsprechende Anfragen wurden als Baubeginn der Herbst 1896 und später das Frühjahr 1897 genannt. Wann der erste Spatenstich
erfolgte, konnte nicht ermittelt werden. Die Ausschreibungen der „Königlichen Eisenbahn-Bauabtheilung“ in Beeskows Presse ließen jedoch
Fortschritte erkennen.

Im Osten bei Kilometer 7,9 – Beeskow – wurde die neue Strecke an die bereits bestehende angebunden. Auf der westlichen Seite endet die
Strecke bei Kilometer 58,04 im Bahnhof Königs Wusterhausen an der Berlin-Görlitzer Eisenbahn, deren Teilstrecke Berlin-Cottbus
am 13. September 1866 in Betrieb ging. Am 20. September 1898 war es dann soweit. Die lang ersehnte Strecke wurde in Betrieb
genommen und eine direkte Verbindung nach Berlin war hergestellt.